April 24, 2013

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Zünfte und ihre Symbole

Im Mittelalter gab es bestimmte Zunftzeichen, die für die verschiedenen Zünfte standen und sowohl für Mitglieder der Zunft als auch für Außenstehende leicht zu erkennen waren. Obwohl es Zünfte mittlerweile nur noch vereinzelt gibt, sind viele dieser Symbole erhalten geblieben und werden noch heute als Zeichen für bestimmte Berufsgruppen verwendet.

Zunftzeichen – Symbole mit Tradition

Früher wie heute erfüllten die Symbole der Zünfte einen bestimmten Zweck: Sie können auch von Analphabeten, Kindern und Ausländern auf Anhieb gedeutet und der jeweiligen Berufsgruppe zugeordnet werden. Noch heute gibt es viele Gewerbe, die auf ihre Zunftzeichen stolz sind und diese im Alltag verwenden.

T-Shirt-Aufdrucke sowie Zunftzeichen auf dem Briefkopf, der Visitenkarte oder auf dem Auto sind sehr beliebt. Auf diese Weise zeigt man seine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Berufsgruppe und gibt sich zwar heute nicht mehr als Zunftmitglied, aber als Arbeitender in der jeweiligen Branche zu erkennen.

Symbole: Mörser, Brezel und Co.

Noch heute gibt es Zunftzeichen vielerorts auf Nasenschildern, berühmt dafür ist zum Beispiel die Getreidegasse in Salzburg. Hier findet man die unterschiedlichsten Symbole. So ist etwa den Apothekern der Mörser mit Pistill zugeordnet worden, welcher die Verarbeitung von Kräutern und Heilpflanzen zu helfenden Essenzen und Salben symbolisiert.

Das Gewerbe der Bäcker erkennt man an der Brezel, in einigen Regionen auch gehalten von zwei Löwen, welche für die Herstellung von Teigwaren steht. Bekannt sind außerdem das Zeichen der Dachdecker, zwei unterschiedliche Schieferhämmer und ein Zirkel, das der Fischer, zwei gekreuzte Fische, sowie die gekreuzten Schlüssel, die für die Zunft der Schlosser stehen.

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