August 20, 2013

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Fachjargon der Finanzwelt: Wovon Banker und Broker sprechen

Katharina

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Das Vertrauen der Bürger in die Finanzbranche wurde durch anhaltende Krisen empfindlich gestört. Schuld ist nicht zuletzt ein eigener Fachjargon, der geradezu darauf aus ist, einfache Kunden zu täuschen und ihnen unnötige Angebote schönzureden. Wer verantwortungsvoll mit seinem Geld umgehen möchte, sollte deshalb zumindest einige Grundbegriffe aus der Welt von Bankern und Brokern beherrschen.

Verständnisschwierigkeiten beim Kredit

Kaum ein Beruf kommt ohne eigene Fachterminologie aus, allerdings bereitet dies in kaum einer Branche so große Probleme wie bei den Banken. Anglizismen von der Londoner oder New Yorker Börse werden nicht selten als Verschleierungstaktik in professionell wirkendem Gewand genutzt. Kunden können Beratern auf Augenhöhe begegnen, wenn sie zumindest für die wichtigsten Begrifflichkeiten verständliche Synonyme kennen.

Insbesondere, wenn es darum geht, einen Kredit zu beantragen, stoßen Laien schnell an ihre verbalen Grenzen. Denn vieles, was auch einfacher ausgedrückt werden könnte, kleiden Banker in eigene Begrifflichkeiten. So versteht man unter Bonität die Kreditwürdigkeit einer Person, unter Disagio die Differenz der vertraglich zugesicherten Darlehenssumme und der tatsächlich ausgezahlten. Auch die Unterscheidung von Eigen- und Fremdkapital lässt sich in einfache Synonyme packen: Ersteres bezeichnet das zur Verfügung stehende eigene Geld, letzteres sämtliche als Darlehen gewährte Mittel. Insolvent werden Privatpersonen oder Unternehmen, wenn sie bestehende finanzielle Forderungen weder aus Eigen- noch aus Fremdkapital bedienen können.

Transparente Geschäfte für private Investoren

Auch wer seine Bank aufsucht, um Geld in Form eines Aktiendepots anzulegen, sollte die wichtigsten Fachtermini kennen. Zunächst sollte klar sein, dass eine Aktie nichts anderes ist als ein Teil des Grundkapitals eines Unternehmens und somit jeden Aktionär zum prozentualen Miteigentümer der AG macht. Das damit einhergehende Recht auf einen Anteil des Gewinns wird auch als Dividende bzw. Gewinnausschüttung bezeichnet.

Wer sich nicht auf einen Kursgewinn verlassen will, das heißt darauf, die Aktien zu einem höherem Wert zu verkaufen, kann auf binäre Optionen spekulieren. Auf www.binaere-optionen.de findet der Interessierte eine Reihe von Begriffen erklärt, zunächst den Terminus „binäre Optionen“ selbst. Dahinter verbirgt sich eine besonders transparente Art der Börsenspekulation. Der Spekulant überblickt hier einfacher die Transaktionen, er muss sich nur entscheiden, ob die Kursentwicklung positiv oder negativ ist. Im Gegensatz zu den klassischen Optionen sind Kennzahlen und Zeitwerte nicht zu beachten. Alles ist übersichtlicher und durchschaubarer für den Trader. Als solche werden alle Personen bezeichnet, die auf Finanzmärkten handeln, abgeleitet von englisch „to trade“ für handeln.

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