Oktober 1, 2013

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Synonyme fürs Schlussmachen: Sich elegant aus der Affäre ziehen

Wenn jemand sich von seinem Partner trennen will, fällt es nicht immer leicht, einfach zu sagen, dass es vorbei ist. Dennoch sollte man eine Beziehung klar beenden, um sich und dem Anderen den Weg in eine Zukunft ohne den Partner zu ermöglichen. Dass dies möglichst schonend verlaufen sollte, versteht sich von selbst, denn schließlich hat man sich einmal etwas bedeutet und man möchte den anderen nicht mehr als nötig verletzen.

Bei eingebildeten (Ex-)Partnern

Will man es dem Anderen besonders einfach machen, empfehlen sich Formulierungen wie diese: „Ich glaube, du bist mir geistig einfach überlegen, das kann auf Dauer nicht gut gehen.“ Übersetzt bedeutet das, dass derjenige, der sich trennen will, seine/n Ex in spe als etwas arrogant oder besserwisserisch empfunden hat und nun froh ist, diesen los zu werden – natürlich auf die schmeichelnde Variante.

Nicht im Weg stehen

Auf ähnlicher Ebene ist auch eine Bemerkung zu interpretieren, die in etwa lauten könnte: „Ich möchte deiner Karriere ganz sicher nicht im Weg sein. Nimm das Angebot für den Job in London unbedingt an.“. Übersetzt heißt das etwa: „Ich bin froh, dich bald weit weg zu wissen und kein allzu schlechtes Gewissen haben zu müssen.“. Den Anderen gezielt anzuspornen, sein eigenes Leben zu führen, ist eine freundliche Geste, auf das Ende der Partnerschaft zu verweisen. In jedem Fall ist es besser, dem anderen gleich klar zu machen, dass man ihn lieber ziehen lassen möchte, denn so ergeben sich auch für den Verlassenen völlig neue Chancen. Das ist definitiv besser, als ihn aus falsch verstandenem Mitleid noch länger zu binden und ihn so guter beruflichen und privaten Möglichkeiten zu berauben.

Freundlich bleiben, nicht unnötig verletzen

Statt als Begründung für eine gewünschte Trennung etwas Verletzendes zu benutzen, sollte man eher auf die eigenen Fehler verweisen. Das könnte etwa so klingen: „Neben dir fühle ich mich oft wirklich unsportlich/linkisch/langsam/unzureichend.“. Im Klartext heißt dies, dass man die ewigen Forderungen des Partners nicht mehr ertragen kann und will oder ihm ein besseres Gefühl trotz der Trennung geben möchte – ganz nach dem Motto: „Du bist zu gut für mich“.

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