März 5, 2014

(0) Kommentare

Shopping-Vokabular: Synonyme fürs virtuelle Einkaufen

Einkaufsmöglichkeiten im Internet und ein zunehmend globalisierter Markt führen auch zu Veränderungen in der Sprache. Wurde in der Vergangenheit noch der Hausmeister gerufen, erscheint heute das Facility Management. Ähnlich verhält es sich beim Einkauf, der aktuell gerne Shopping genannt wird.

Einkaufserlebnis im neuen Gewand

Das Wort „shop“ stammt wie viele der Begriffe in der Welt des virtuellen Einkaufs aus dem Englischen. Es bedeutet Geschäft oder auch Laden. Gleichzeitig beschreibt es die Handlung selbst. In seiner aktiven Form ändert es sich zum „shopping“. Mit der Übernahme in die deutsche Sprache wandelte es sich zum Substantiv. Mit Shopping betreiben Konsumenten also den Einkauf in einem Shop, auch eStore genannt, wobei das „e“ für elektronisch steht. Der eStore dient dabei der exakten Abgrenzung zum stationären Handel. Er existiert ausschließlich im Internet.

Günstige Preise im Schlussverkauf

„Sale“ lockt Kunden, denn nun sind die Preise niedrig. Hier kam es ebenfalls zu einer Übernahme des englischen Begriffs in die deutsche Sprache. Ein Sale entspricht ganz allgemein dem Ausverkauf. Sind es keine Sonderaktionen, die der Händler anbietet, kommt es zum Sale meist zum Saisonwechsel. Dann nämlich müssen die „Must-haves“ der abgelaufenen Saison den neuen Artikeln Platz machen. Ein Must-have stellt dabei einen Trendartikel dar, den der Konsument dringend besitzen sollte. Dieser Begriff tritt häufig im Zusammenhang mit Mode oder elektronischen Produkten auf.

Ähnlich zu verstehen ist die Bezeichnung „Key-Item“, die gerne für die Schlüssel-Elemente einer Kollektion verwendet werden. Diese können auf unterschiedliche Weisen getragen und kombiniert werden und sind somit Teil verschiedener „Looks“ oder auch „Styles“. Beide Wörter beziehen sich auf die Gesamterscheinung, die mithilfe von neuer Kleidung, Accessoires und Stylingprodukten erzielt werden kann. Da ein solcher Komplettlook das Shopping-Budget arg strapazieren kann, schonen neben Sales auch „Gift Cards“ und „Vouchers“ den Geldbeutel. Gemeint sind Gutscheine, entweder in Form von Geschenkgutscheinen oder Gutscheincodes, die als Marketingmaßnahme von den Händlern rausgegeben werden. „User“, also Nutzer von eStores, finden diese beispielsweise online auf verschiedenen Gutscheinportalen.

Nach dem Sale

Wenn Sale und Gutscheine Platz schaffen für neue Artikel, sind diese „New In“ oder auch „New Arrivals“. Gemeint sind also die neu eingetroffenen Produkte. Dies muss sich nicht ausschließlich auf Neuerscheinungen beziehen. Stark nachgefragte und deshalb in der Vergangenheit vergriffene Artikel werden vielfach als New In beworben.

Keine Kommentare to "Shopping-Vokabular: Synonyme fürs virtuelle Einkaufen"

Noch keine Kommentare

Leave a comment
Name : 
Mail : 
Website : 
Nachricht :