Oktober 24, 2014

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Synonyme für die bessere Hälfte: Schatz, Mausi und Co.

In einem deutschen Witz wird gesagt, wenn der Mann seine Frau nach 20 Jahren Ehe noch mit Kosenamen wie Schatz, Mausi und Co. betitelt, hat er meist ihren wahren Namen vergessen. Auf der anderen Seite werden lustige, schöne oder liebevolle Kosenamen in erster Linie während der ersten Verliebtheitsphase verwendet. Einige Kosenamen halten sich aber auch über die gesamte Länge der Beziehung, manchmal kommen neue hinzu und zuweilen können Kosenamen auch ärgern oder necken.

Bekannte Verniedlichungen

Zu den guten und liebevollen Namen gehören die üblichen Verdächtigen: Meist Schatz, Schätzchen oder Schatzi, aber auch verniedlichte Tierbezeichnungen wie Mausi oder Hasi finden ihre Anwendung. Ebenfalls bekannt sind Ausdrücke wie Haselmaus, Waldmaus, Mieze und Schnecke. Für Männer werden auch Bezeichnungen wie Löwe, Tiger und Bär sowie all deren Verniedlichungsformen wie Bärchen, Kuschelbär, Brummbär oder Kuschellöwe verwendet. Im Englischen heißt es dann meist Honeybunny, Sugar oder wer es elegant mag, Darling. Beliebte deutsche Begriffe sind auch Liebling und Engel, die sowohl für Frauen als auch Männer benutzt werden können.

Veredelungen und Fantasienamen

Wer seinen Partner eher veredlen möchte, nennt ihn auch Schmuckstück oder Augenstern, gegenüber anderen wird von seinem Partner dann meist gern als Juwel oder Goldstück gesprochen. Nahezu übertrieben wirken Namen wie Adonis, Barbie, Beauty oder Märchenprinz. Aber auch Bezeichnungen, die keinen direkten Bezug zu etwas Konkretem haben, wie zum Beispiel Schnurzelchen, Pupsi, Knuffelchen, Schnuckiputz oder Schnuckel kommen im Vokabular einzelner Paare häufig vor.

Was sich neckt

Wenn es unter den Partnern höflich zugeht, werden meist etwas neutralere Bezeichnungen, wie “Lebensgefährte“ oder auch “Lebensabschnittsgefährte“ verwendet, auch von der „anderen Hälfte“ oder „zweiten Hälfte“ und von der „besseren Hälfte“ wird gesprochen. Kosenamen können den Partner aber auch necken, beispielsweise wenn man genau weiß, dass der andere den Namen nicht mag. Beispiele wären hier Mopsi, Mampfi, Pummelchen oder Moppelchen, übertriebene Verniedlichungen wie Bummibärchen, Kuschelmäuschen oder Hasipupsilein. Doch auch Heinzelmännchen, Muschi oder Tanzbärchen möchte sicher niemand gern genannt werden.

Wenn man gerade nicht gut auf den Partner zu sprechen ist, können auch schon mal in der Wut böse Worte fallen. Da wird die ehemalige „Königin“ dann schnell zum „Drachen“ oder der “Prinz“ zum “Affen“. Wer sich weniger gewählt ausdrückt, sagt dann auch schon mal „Macker“ oder “Alter“ zu seinem Partner, während man sich auf die Herzdame mit “meine Alte“ oder “meine Olle“ bezieht – häufig ist dies aber dennoch spaßig gemeint und wird lediglich scherzhaft in längeren Beziehungen verwendet.

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