Oktober 17, 2016

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„False Friends“: So vermeiden Sie Sprach-Fettnäpfchen im Englischen

Gute Englischkenntnisse sind wichtiger denn je – egal ob im beruflichen Leben oder im Alltag. Kein Wunder also, dass immer mehr Leute versuchen, die eigenen Sprachkenntnisse aufzubessern. Jedoch nicht immer mit Erfolg. So gibt es einige trickreiche Wörter, die für einen Nicht-Muttersprachler schnell zu einem wahren Fettnäpfchen werden können.

So zum Beispiel ist nicht jedem Englisch Lernenden bewusst, dass es englische Wörter gibt, die zwar genau so klingen bzw. geschrieben werden wie das deutsche Gegenstück, jedoch eine ganz andere Bedeutung haben. Diese Begriffe werden oftmals auch als „false friends“ (falsche Freunde) bezeichnet.  Damit auch Sie solche Fettnäpfchen umgehen können und zu wirklichen Kennern der englischen Sprache werden, gibt es hier eine kleine Ansammlung an berühmt-berüchtigten false friends, die Sie unbedingt kennen sollten bevor Sie sie in einem Gespräch nutzen.

Sensible: Auf den ersten Blick liest sich dieses Wort wie das deutsche Gegenstück „sensibel“ – was so viel wie „empfindlich“ bedeutet. Benutzt man diesen Begriff jedoch in einer englischen Konversation, sollte man sich bewusst sein, dass das englische Wort „sensible“ so viel wie „vernünftig“ bedeutet.

Irritating: Dieser englische Begriff ist dem deutschen Wort „irritierend“ sehr ähnlich – bedeutet jedoch etwas komplett anderes. Auf Englisch bedeutet dieser Ausdruck so viel wie „nervig“ oder auch „ärgerlich“.  Im deutschen hingegen, wird das Wort genutzt, um einen verwirrten Zustand zu beschreiben. Wer sich dem Unterschied beider Begriffe also nicht bewusst ist, kann beide schnell verwechseln!

Brand: Hierbei handelt es sich nicht um ein Feuer, sondern um eine „Marke“. Das englische Wort „brand“ wird oftmals dazu genutzt, um bekannte Firmen, wie etwa BMW, Nike oder Heinken, zu bezeichnen. Wenn Sie jedoch ein „Feuer“ beschreiben wollen, lautet das englische Wort dafür „fire“.

Hose: Dieser Begriff wird zwar genau so geschrieben, wie das deutsche Wort für das Kleidungsstück, im englischen bedeutet es jedoch so viel wie „Schlauch“. Die eigentliche Hose wird hingegen als „pants“ (US-Englisch) oder auch als „trousers“ (britisches Englisch) bezeichnet.

Rock: Auch hier handelt es sich nicht um ein Kleidungsstück sondern um einen Stein. Ein „Rock“ im Sinne von einem Kleidungsstück, heißt im Englischen nämlich „skirt“.

Delicate: Sie möchten Ihr bestelltes Essen als „delicate“ bezeichnen, weil es Ihnen so gut geschmeckt hat? Lieber nicht! Das Wort „delicate“ bedeutet ins Deutsche übersetzt nämlich „empfindlich“. Bezeichnen Sie Ihr Mahl lieber als „delicious“ oder „exquisite“ – dies ist nämlich die korrekte englische Übersetzung für „delikat“.

Handy: Dies ist wahrscheinlich einer der am meisten genutzten false friends, denn die meisten Deutschen denken, dass dieses Wort seinen Ursprung aus dem Englischen hat.  Das stimmt jedoch nicht, denn „handy“ bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie „geschickt“, „praktisch“ oder „bequem“. Wer also seinen Gegenüber im Gespräch nach einem Telefon fragt, sollte dafür das Wort „mobile phone“ benutzen.

Note: Hierbei handelt es sich nicht um Schulnoten, sondern um Notizen. Das englische Wort „note“ bedeutet ins Deutsche übersetzte so viel wie „Anmerkung“ oder „Mitteilung“. Das Wort Schulnote hingegen, heißt im englischen „grade“ oder auch „mark“.

Rent: Dieser Begriff bezeichnet nicht die Pension, die ein Rentner bezieht, sondern bedeutet ins Deutsche übersetzt „Miete“. Das deutsche Wort „Rente“ hingegen bedeutet im Englischen „pension“.

Gift: Keine Angst, bei diesem englischen Begriff handelt es sich nicht um eine tödliche Substanz sondern um ein Geschenk. In der Tat bedeutet „gift“ ins Deutsche übersetzt so viel wie „Geschenk“. Die tödliche Substanz, das Gift, hingegen wird im englischen als „poison“ bezeichnet.

Wer weitere solcher Versprechen unbedingt vermeiden will, sollte für die Verbesserung der eigenen Englischkenntnisse am besten in einen Sprachkurs investieren. Mittlerweile gibt es zahlreiche Online-Sprachkurse, mit denen man das eigene Vokabular gezielt aufbessern kann. Wer jedoch die eigenen Sprachkenntnisse schnell und effizient verbessern will, sollte sich für eine Englisch Sprachreise entscheiden. Diese werden mittlerweile von verschiedenen Anbietern, wie bspw. EF Education First, zu zahlreichen spannenden Destinationen, wie England, Malta, die USA oder Kanada, angeboten. Das Besondere an einer Sprachreise ist, dass man die Sprache nicht nur lernt, sondern auch lebt. Durch zahlreiche organisierte Ausflüge und Aktivitäten können Kursteilnehmer das Gelernte im Unterricht nämlich auch gleich in der Praxis anwenden und somit die neu gewonnenen Kenntnisse festigen. Somit ist ein schneller Lernerfolg garantiert!

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